Max am Kratzbaum
Katzen

Mäuseplage! – Wird er es je richtig lernen???

Derzeit haben wir, wie es scheint, eine regelrechte Mäuseplage! Bei den Nachbarn sind’s die Wühlmäuse, bei uns im Garten die „normalen“ grauen Mäuschen. Im Grunde genommen stehe ich ja auf dem Standpunkt „Leben und leben lassen“, aber wenn es an mein Gemüse geht oder Mäuse ins Haus einziehen, endet meine Gutmütigkeit!

Zum Glück haben wir 3 Katzen: 2 bereits ältere Katzendamen und unseren Max, unsere etwa dreijähriges Findelkind! Also sollten Mäuse wohl kein Problem darstellen. Oder doch?

Die beiden Damen haben mit Mäusejagd so gar nix mehr am Hut. Die zwei liegen viel lieber auf der Couch oder auf der Terrasse in der Sonne und schlafen die meiste Zeit des Tages.

Miezi und Mauzi am Fensterbrett
Miezi und Mauzi am Fensterbrett

In jüngeren Jahren hingegen waren sie super brave Mäusejäger und haben jede Menge Beute gebracht. Tote Beute. Nur sehr selten war noch was Lebendiges dabei, das aber innerhalb kürzester Zeit getötet wurde.

Max hingegen hat ein kleines „Problem“. Als wir ihn fanden, war er etwa 3 bis 4 Wochen alt. Von seiner Mutter war weit und breit nichts zu sehen, ebenso wenig von seinen Geschwistern. Seine Mutter muss ihn wohl „verloren“ haben. Nachdem wir diese Situation einen Tag lang beobachtet hatten und trotz seines jämmerlichen Mauzens keine Mama kam, haben wir ihn zu uns geholt.

Max als Katzenbaby mit Teddy
Max als Katzenbaby mit Teddy

 

Max als Katzenbaby
Max als Katzenbaby

Mauzi als Ersatzmama

Vom Tierarzt bekamen wir Katzenaufzuchtsmilch und Anleitung wie er zu füttern sei und so war plötzlich ein Katzenbaby im Haus. Den zwei Damen gefiel das zunächst überhaupt nicht und sie ignorierten ihn völlig! Miezi pfauchte ihn sogar richtig an, als ob sie sagen wollte: Rück mir bloß nicht zu nahe! Mauzi hingegen hat bald die Rolle einer Ersatzmama übernommen und mit ihm gespielt und gekuschelt und ihn gewaschen.

Mauzi und Max kuscheln
Mauzi und Max kuscheln

Was Mauzi ihm allerdings wohl nicht gezeigt hat, ist, wie man richtig Mäuse fängt. Darauf ist er wahrscheinlich instinktiv selbst gekommen und mittlerweile ist er ein braver Mäusefänger. Er bringt regelmäßig Beute nach Hause. Aber seine Beute lebt noch! Er trägt die Mäuse ins Haus und beginnt dort mit ihnen zu spielen: Er lässt sie los und jagt sie dann quer durchs halbe Haus. Leider stellt er sich dabei ziemlich ungeschickt an und so passiert es immer wieder, dass ihm seine Beute entwischt und hinter irgendwelchen Möbelstücken verschwindet.

Max mit Maus
Max mit Maus

Eine Zeit lang sitzt er dann und fixiert das Kasterl, als ob er es telekinetisch bewegen wollte, irgendwann jedoch resigniert er und geht. Und lässt die Maus hinter dem Kasterl einfach sitzen!
Dann beginnt das große Möbelrücken und Fallen aufstellen, denn ich hasse es zu wissen, dass irgendwo im Haus eine lebende Maus unterwegs ist!

Wie es scheint, hat Max wohl Freude daran Mäuse zu fangen, aber den Tötungsbiss hat ihm wohl keiner beigebracht! Seine Beute stirbt – wenn überhaupt – entweder eines natürlichen Todes wie etwa Herzversagen durch übermäßige Aufregung oder durch mich!
Wird er es noch jemals richtig lernen?

Liebe Grüße,
Doris

 

4 Kommentare

  1. Du meine Güte, was für ein Held! Und obendrein so supersüß… Der hat auch den Lottogewinn seines Lebens gehabt damals, oder? (Und ja, ich kann es nachvollziehen, dass es nicht klasse ist, selbst auf mäusejagdt gehen zu müssen, hab aber auch keinen Rat 😉
    Alles liebe
    Mosauerin
    PS: und schön, dass du wieder zum bloggen kommst!!!

  2. Guten Morgen 🙂

    Haha, das gleiche Problem haben wir auch: eigentlich sollte man ja meinen, dass eine Katze gerade gut _gegen Mäuse ist. Aber unsere Juli schleppt ihre Beute ebenfalls liebend gern lebend in die Wohnung, wo sie ihr beim Spielen dann oft genug entwischt. Mittlerweile sind mein Mann und ich verdammt gute Mäusefänger geworden. 😀
    Wir haben mehrere Lebendfallen (so Plastikkistchen, bei denen die Maus beim Reinlaufen einen Klappmechanismus auslöst, der hinter ihr die Öffnung verschließt). Die stellen wir strategisch geschickt an der Wand auf (wir wissen mittlerweile, wo die Mäuse am liebsten entlangflitzen) und so können wir die Tierchen dann wohlbehalten wieder nach draußen setzen.
    Die meisten unserer Möbel haben wir bewusst so gewählt, dass ausreichend Platz zwischen dem untersten Regalboden etc. und dem Boden vorhanden ist. Nur unseren riesigen Kleiderschrank müssen wir leider immer mal wieder wegschieben, wenn eine Maus dahinter sitzt. :/

    Was machst du denn mit den Mäusen?

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Guten Morgen Anne,

      Jaja, die Zimmertiger! Schmusekatzen und Möchtegern-Mäusefänger!
      Ich bin auch mittlerweile ganz gut im Mäuse fangen, leider allerdings überleben sie es nicht immer, da sie oft schon verletzt sind.
      Wenn ich es aber schaffe, eine lebend und wohlbehalten einzufangen, lasse ich sie draußen wieder frei, allerdings nicht bei mir im Garten, sonst hab ich sie ja innerhalb kürzester Zeit wieder im Haus! 😉

      Liebe Grüße
      Doris

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