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Plastikfreie Küche – Teil 1

Wie ich in meinem Beitrag „Plastikfreie Vorsätze“ ja schon berichtet habe, möchte ich Plastik im Haushalt nach Möglichkeit vermeiden oder wenigstens reduzieren.
Der Ort, wo ich mit Plastikvermeidung begonnen habe, ist unsere Küche.

Hier gab es genug Plastik, denn vor vielen Jahren war ich eine „Tupper-Tante“. Ich war von diesen unzähligen bunten Plastikdosen fasziniert und erzählte begeistert Anderen, vornehmlich Frauen, auf Tupperparties, was sie nicht alles damit machen konnten, und warum sie diese und jene Dose unbedingt brauchten. Selbst nach Beendigung meiner Tupper-Karriere liebte ich meine bunten Dosen über alles und verwendete sie auch ständig und alltäglich. Am liebsten hätte ich damals ALLES und JEDES in Tupperware verpackt.

In den vergangenen Jahren aber bin ich mehr und mehr auf die Problematik „Plastik“  und auf die gesundheitlichen Gefahren dieses Werkstoffes aufmerksam geworden und habe begonnen, mich immer kritischer damit auseinander zu setzen. Mittlerweile fällt mir auf, dass ich Alternativen zu Plastik gerne den Vorzug gebe und es mir auch schon davor ekelt, aus Plastikflaschen oder Plastikbechern zu trinken oder von Plastikgeschirr zu essen.

Auf meinem Weg „plastikfreier“ zu werden, wollte ich daher in der Küche beginnen, dort, wo Plastik mit Lebensmitteln in Kontakt kommen kann.

Als ersten Schritt habe ich mir die Vorratsbehälter für Trockenvorräte vorgenommen und durch Glasbehälter ersetzt. Ich habe bei einem Glas-Großhändler in meiner Umgebung wunderschöne, dicht schließende Glasbehälter entdeckt, die es in den verschiedensten Größen gibt und sich somit für jede Art von Trockenvorräten eignen.

Die ausgetauschten Plastikbehälter habe ich nicht einfach entsorgt, da dies nicht dem Prinzip der Müllvermeidung entspräche, sondern verschenkt, verkauft bzw. wohltätigen Zwecken, wie etwa unserem Flohmarkt zu Gunsten unseres Vereines „Rette (d)ein Huhn“, gespendet.

Vorratsbehälter aus Glas

Noch bin ich nicht ganz durch mit meinen Plastikvorratsbehältern, aber ein Anfang ist gemacht: Mehl, Zucker & Co. sind schon in Glas verpackt, anderes wird bald folgen. Und ganz ehrlich: Die Gläser gefallen mir viiiiiiiiel besser und schauen im Vorratsschrank wesentlich besser aus, als die alten Plastikbehälter!

Liebe Grüße
Doris

 

5 Kommentare

  1. Oh, wie hübsch! Ich mag das auch sehr in Gläser verpackt – neben dem Plastik Vermeiden hat es gleich auch noch den angenehmen Nebeneffekt dass es gleich viel aufgeräumter ausschaut – find ich halt.
    Ich hab meine Gläser vorne mit Tafellack bemalt, weil ich dann flexibler bin mit dem Beschriften. Eigentlich könnte ich meine Gläser auch mal so nett abfotografieren wie Du.
    Ich hab auch gleich noch eine Frage, nämlich wer denn dieser Glas Großhändler ist – ich bin für meinen Senf immer auf der Suche nach Behältnissen.
    Liebe Grüße
    Mosauerin

    1. Hallo Mosauerin! Ich finde auch, dass es mit Gläsern (vor allem, wenn es gleiche Gläser sind) sehr viel ordentlicher ausschaut.
      Die Gläser habe ich von „Müller Glas & Co.“ http://muellerglas.at/
      Die haben eine Riesenauswahl, von kleinwinzigen Gläschen bis hin zu Riesenflaschen, samt Deckel, Verschlüssen und Verpackungen dafür. Schau mal auf ihre HP, vielleicht ist ein Abholmarkt in Deiner Nähe. Wenn nicht, gibt es auch einen Online-Shop!
      Und: Ja bitte, mach ein Bild von Deinen Gläsern! Ich bin überhaupt nicht neugierig, wie andere es machen bzw. handhaben! 😉
      Liebe Grüße
      Doris

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