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Menüplanung – brauch ich das? (3. Teil)

Menüplanung Teil 3

Im zweiten Teil dieser Kurzserie „Menüplanung – brauch ich das?“ hab ich dir erzählt, wie eine sorgfältige Menüplanung beim Einkaufen hilfreich sein kann, wenn ich weiß, was ich kochen will.

Die Angebotsblättchen der Supermärkte können aber auch in umgekehrter Weise bei der Planung helfen! Ich kann meinen Speiseplan auch so gestalten, indem ich mir ansehe, was gerade im Angebot ist, und mir dazu verschiedene Gerichte überlegen und danach meinen Menüplan festlegen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ich saisonal kochen oder aber eine größere Menge eines Gerichtes einkochen möchte.

In den Wintermonaten etwa gibt es bei uns sehr viele Gerichte mit Kohl- oder Wurzelgemüse. Weißkraut, Rote Rüben & Co. sind dann besonders günstig, also wird damit gekocht und es gibt oft Eintöpfe, Suppen, usw.
Im Sommer hingegen gibt es frische Gurken, Tomaten, Zucchini und andere leckere Gemüsesorten, die daher verstärkt in den Sommermonaten verarbeitet werden.

Wenn du in der glücklichen Situation bist und einen Gemüsegarten dein Eigen nennen darfst, so vergiss nicht, dass du auch die Ernten in deinen Essensplan mit einbeziehst. Wäre ja schade, wenn das gute selbst gezogene Gemüse nicht berücksichtigt und nicht gegessen würde! Außerdem sparst du mit eigenen Ernten wiederum Geld, weil du dann natürlich weniger Lebensmittel einkaufen musst.

Hast du so gar keine Idee, wann du was kochen sollst, hilft es dir vielleicht, die Wochentage „themenmäßig“ einzuteilen: z.B. Montag Nudeln, Dienstag Fisch, Mittwoch etwas Süßes, Donnerstag Eintopf, Freitag Huhn, usw. Auf diese Art und Weise bleibt der Wochenplan abwechslungsreich und man hat täglich nur aus einer kleineren Menge von Gerichten auszuwählen.

Was gerne vergessen wird, sind die Reste, die täglich vom Essen übrig bleiben. Mir ging es oft so, dass ich diese Reste in eine kleine Schüssel gefüllt und in den Kühlschrank gestellt habe. Tage später habe ich diese einzelnen Portionen dann ganz hinten im Kühlschrank gefunden und entsorgen müssen, weil sie verdorben waren. Jetzt passiert mir das nicht mehr, denn ich plane jede Woche mindestens einen Reste-Tag ein, an dem nur die Reste auf den Tisch kommen. Seither habe ich kaum mehr fertige Speisen wegwerfen müssen!

Wie du siehst, muss Menüplanung nicht kompliziert sein, ganz im Gegenteil, sie kann den Alltag ungemein erleichtern!

Nächste Woche gibt’s zum Abschluss noch eine Zusammenfassung aller Punkte, die für eine Menüplanung sprechen und Musterbeispiele von Menüplänen!

Liebe Grüße,
Doris

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