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Menüplanung – brauch ich das? (2. Teil)

Menüplanung Teil 2

Vergangene Woche hab ich dir im ersten Teil dieser Kurzserie „Menüplanung – brauch ich das?“ erzählt, wie ich auf die Menüplanung gekommen bin, warum und wie ich damit begonnen habe. Es ging vor allem um die Vorbereitungsarbeiten zur eigentlichen Planung und ich bin auf die Vorteile zu sprechen gekommen.

Heute geht es weiter mit einem ganz wesentlichen Punkt, der für eine sorgfältige Menüplanung spricht, nämlich, dass so ein Plan beim Einkaufen sehr hilfreich sein kann.
Wenn ich weiß, was ich in einer oder zwei Wochen kochen möchte, kann ich mich ganz bewusst nach Angeboten und Schnäppchen umsehen. Ich kann schon beim Schreiben der Einkaufsliste die Angebotsblätter der diversen Supermärkte kontrollieren, ob etwas dabei ist, das ich brauchen kann.

So kann ich, zum Beispiel, Putenbrust, die im Supermarkt XY gerade in Aktion ist, kaufen, obwohl ich sie laut Menüplan erst in ein oder zwei Wochen brauchen werde. Ich kann auch gleich mehr nehmen, zu Hause portionieren und einfrieren oder einkochen.

Ich selbst habe in der Regel 2 bis 4 Wochen im Voraus geplant, dadurch kann ich Angebote besser nützen, als wenn ich nur für eine Woche plane oder gar keinen Speisezettel mache.
Leider habe ich das in den vergangenen Wochen sehr vernachlässigt, weshalb ich mich aktuell wieder mehr und intensiver damit beschäftige.

Was aktuell bei mir dazu kommt, ist, dass ich sehr gerne und sehr viel einkoche. Nicht nur Obst und Gemüse wird bei mir regelmäßig in Gläser gepackt, eingekocht und so für später haltbar gemacht, ich koche auch sehr gerne fertig gekochte Gerichte ein. Gulasch, Sauce Bolognese, aber auch Hühner- oder Rindssuppe stehen bei mir im Vorratsregal. Warum? Weil es Tage gibt, an denen einfach keine Zeit zum Kochen bleibt und ich froh bin, nach einem arbeitsreichen Tag abends nicht auch noch am Herd stehen und kochen zu müssen. Dann gibt es eben „hausgemachtes Fastfood“.

Aber auch diese Tage trage ich – wenn vorhersehbar – schon in meine Menüpläne ein. Und wenn es mal unvorhergesehen passiert, macht es auch nix! Planung ist Planung und nicht in Stein gemeiselt. Es kommt daher durchaus vor, dass ich kurzfristig – aus welchen Gründen immer – verschiedene Gerichte untereinander tausche und so meinem Arbeitsalltag anpasse. So bin ich trotz Menüplanung doch einigermaßen flexibel.

Wie die wöchentlichen Supermarkt-Prospekte noch beim Planen helfen können, erzähle ich dir kommende Woche!

Liebe Grüße,
Doris

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